TEK - Konzept

Training Emotionaler Kompetenzen (TEK)

Das gruppenbasierte Intensivprogramm zur Verbesserung der Stress-, Selbstwert- und Emotionsregulation

„Wie bekomme ich meine negativen Gefühle in den Griff?“ „Wohin mit dem Stress?“ „Wie steigere ich mein Selbstwertgefühl?“ 

Dass Menschen heute zunehmend Stress haben und dass dadurch stressbedingte Erkrankungen auf dem Vormarsch sind (Platz drei der häufigsten Erkrankungen in Deutschland nehmen mittlerweile die psychischen Erkrankungen ein), das ist mittlerweile eine Binsenweisheit.

Unter den Programmen, die Betroffenen (und wer wäre das nicht!) den richtigen Umgang mit Stress vermitteln wollen, ragt das von Prof. Matthias Berking entwickelte Training Emotionaler Kompetenzen (TEK) hervor, weil es das Problem sozusagen bei der Wurzel packt: bei unseren negativen Gefühlen!

Die Erkenntnisse der Emotionsforschung haben gezeigt, dass es nicht unsere negativen Gedanken sind, die uns Schwierigkeiten machen, sondern die negativen Gefühle. Gefühle sind die Grundlage unseres gesamten Handelns. Wenn wir lernen, die positive Botschaft wahrzunehmen, die negative Gefühle wie Angst, Ärger, Stress, Traurigkeit/Enttäuschung, Schuld, Scham, depressive Verstimmung haben, können wir lernen, diese negativen Ausgangsgefühle in positive Zielgefühle zu regulieren.

Was wie Zauberei klingen mag, ist erlernbar! Der Umgang mit negativen Gefühlen und mit Stress sowie die Steigerung des eigenen Selbstwertgefühls können trainiert werden wie Muskeln, die durch das Training leistungsfähiger und effektiver werden.

 

TEK - Kurzbeschreibung

Das Training Emotionaler Kompetenzen (TEK) ist ein Intensivprogramm zur Verbesserung des Umgangs mit Stress und negativen Gefühlen, zur Steigerung des Selbstwertgefühls und zur Verwirklichung einer ausgeglichenen Lebensführung (Work-Life-Balance). Es wird in kleinen Gruppen von vier bis zehn Teilnehmer*innen angeboten. Kern des Trainings ist die Vermittlung von sieben emotionalen Kompetenzen, die besonders wichtig für die psychische Gesundheit sind.

Das TEK integriert sieben Strategien, die sich in der Forschung als besonders effektiv für die Regulation schmerzhafter Emotionen erwiesen haben: Muskelentspannung, Atementspannung, bewertungsfreie Wahrnehmung, Akzeptieren & Tolerieren von Gefühlen, effektive Selbstunterstützung, Analysieren von Gefühlen, Regulieren von Gefühlen.

 

Nachdem diese „Basiskompetenzen“ zunächst jeweils einzeln erarbeitet und eingeübt worden sind, werden sie in die sogenannte „TEK-Sequenz“ integriert. Diese lässt sich immer dann einsetzen, wenn es darum geht, konstruktiv mit belastenden Gefühlen und Stress umzugehen. Ziel des Trainings ist es, die TEK-Sequenz in belastenden Situationen in drei bis dreißig Sekunden anzuwenden und dadurch in kürzester Zeit mit herausfordernden und belastenden Situation kompetent umzugehen.

Voraussetzung für den erfolgreichen Einsatz der TEK-Sequenz ist das Training, das regemäßige und intensive Üben, zu dem die TEK-Kurse einladen.